Etapa 4 del Französischer Jakobsweg: Pamplona → Puente la Reina
Etappe 4 von 33

Etappe 4 des Französischer Jakobsweg: Pamplona → Puente la Reina

Von Pamplona bis Puente la Reina

Distancia
23,9 km
Zeit
5,3 h
Terreno
Hügelig
Höhenunterschied
↑354m ↓461m

Pamplona bleibt hinter dir, während der Weg über Cizur Menor, Zariquiegui und den Alto del Perdón nach Puente la Reina führt. Die Etappe verbindet einen langen, ausgesetzten Aufstieg mit einem Abstieg, der auf trockenem und steinigem Gelände unangenehm werden kann.

Was dich erwartet

  • 23,9 km mit 354 m Aufstieg und 461 m Abstieg.
  • Die Höhe bewegt sich zwischen 350 m und 736 m.
  • Der Hauptaufstieg zwischen km 5,5 und 13 umfasst 294 m bei einer durchschnittlichen Steigung von 3,9%.
  • Der Abstieg zwischen km 13 und 20,3 verliert 333 m bei einer durchschnittlichen Steigung von 4,6%.
  • Der Alto del Perdón erreicht 750 m und ist der exponierteste Punkt des Tages.
  • Die Strecke führt durch Cizur Menor, Zariquiegui, Uterga, Muruzábal und Obanos.

Karte und Streckenverlauf der Etappe

80 Orte in der Nähe der Strecke.

Inicio Ende Ort

Höhenprofil der Etappe

350 543 736 km 0 km 12 km 23,8
↑ 354 m de subida ↓ 461 m de bajada Altitud: 350–736 m

Die Etappe, Schritt für Schritt

Von Pamplona nach Cizur Menor

Der Start in Pamplona ist noch städtisch und geht bald in einen Weg zwischen Sonnenblumenfeldern über. Du kommst durch Cizur Menor und bewältigst zwischen km 3 und 4,8 einen ersten Anstieg von 47 m, bevor der längere Abschnitt beginnt.

Der Aufstieg zum Alto del Perdón

In der Umgebung von Zariquiegui beginnt der Hauptaufstieg über die km 5,5 bis 13. Auf 294 m Aufstieg folgt eine durchschnittliche Steigung von 3,9%. Das Gelände wird trockener und steiler und bietet kaum Schatten.

Der Abstieg nach Uterga und Muruzábal

Am Alto del Perdón wechselt die Richtung der Etappe. Zwischen km 13 und 20,3 geht es 333 m bergab, teilweise über steinige Wege, die Aufmerksamkeit erfordern. Danach erscheinen Uterga und Muruzábal als klare Orientierungspunkte, bevor du nach Obanos weitergehst.

Obanos und Puente la Reina

Von Obanos folgt zwischen km 20,8 und 23,8 der letzte Abstieg über 63 m. Die Ankunft in Puente la Reina ist angenehmer als der Abstieg vom Perdón, doch du wirst froh sein, noch etwas Energie für die letzten Kilometer aufgespart zu haben.

Sehenswertes auf Etappe 4

Cizur Menor

Cizur Menor ist der erste markante Ort hinter Pamplona. Von hier verlässt die Strecke die Stadt allmählich und führt durch Felder zum Aufstieg auf den Alto del Perdón.

Zariquiegui

Zariquiegui liegt am Beginn des Hauptaufstiegs. Der Ort bietet sich an, um den Wasservorrat zu prüfen, das Tempo anzupassen und die Kilometer bis zum Gipfel ruhig anzugehen.

Alto del Perdón

Der Alto del Perdón erreicht 750 m und bietet weite Ausblicke, ist aber dem Wind ausgesetzt und schattenlos. Der Abstieg beginnt auf steinigen Abschnitten. Auch am Gipfel ist daher noch Vorsicht gefragt.

Obanos

Obanos liegt im letzten Abschnitt nach dem langen Abstieg vom Alto del Perdón. Von hier bleibt der letzte Teil nach Puente la Reina, dessen Profil deutlich angenehmer ist.

Puente la Reina

Puente la Reina ist das Ziel des Tages und einer der wichtigsten Orte dieses navarrischen Abschnitts. Nach der Querung des Perdón hier anzukommen, vermittelt ein deutliches Gefühl, auf dem Camino voranzukommen.

Wo du in Puente la Reina übernachten kannst

Das größte Angebot an Pilgerunterkünften findest du in Pamplona: Albergue Casa Ibarrola, Albergue Xarma Hostel Aterpea, Aloha Hostel, Albergue Paderborn Aterpetxea, Albergue de Jesús y María und Albergue de Pamplona/Iruñako Aterpea sind einige konkrete Möglichkeiten. Hinzu kommt das Albergue Diocesano Betania. In Puente la Reina ist das Hotel Jakue die dir bekannte Option. Wenn du dort übernachten möchtest, solltest du dein Bett vor dem Aufbruch in Pamplona reservieren.

Wo du essen und Kraft tanken kannst

Pamplona ist der beste Ort, um vor dem Aufstieg zu frühstücken und einzukaufen. Es gibt Carrefour Express, Covirán und Alimentación Iruña sowie Restaurants wie Asador Maitagarri, Sibuya Urban Sushi Bar und La Olla. Nach dem Verlassen der Stadt solltest du nicht mehr mit derselben Auswahl rechnen. Nimm ausreichend Wasser und etwas Essen für Auf- und Abstieg nach Puente la Reina mit.

Praktische Tipps für diese Etappe

Vor dem Perdón Wasser auffüllen

Der Alto del Perdón ist ausgesetzt, schattenlos und bietet am Gipfel keinen Unterstand. Verlasse Pamplona mit reichlich Wasser und verlasse dich nicht darauf, den Wasservorrat nach Beginn des Aufstiegs noch auffüllen zu können.

Schutz vor Sonne und Wind

Die Etappe beginnt zwischen Sonnenblumenfeldern und wird in Richtung Alto del Perdón zunehmend trockener. Nimm Sonnenschutz, eine Mütze und eine leichte zusätzliche Schicht gegen den Wind am Gipfel mit.

Vorsichtig bergab gehen

Der Abstieg zwischen km 13 und 20,3 verliert 333 m und verläuft teilweise über Steine. Verkürze deine Schritte, nutze gegebenenfalls Wanderstöcke und versuche nicht, beim Abstieg Zeit gutzumachen.

In der Hauptsaison reservieren

Pamplona bietet viele Betten, doch das übliche Ziel ist Puente la Reina. Wenn du dort schlafen möchtest, solltest du die Unterkunft vor den 23,9 km fest buchen.

Häufige Fragen zur Etappe 4

Wie viele Höhenmeter hat die Etappe?

Auf 23,9 km kommen 354 m Aufstieg und 461 m Abstieg zusammen. Der wichtigste Anstieg führt zwischen km 5,5 und 13 auf den Alto del Perdón.

Wo liegt der schwierigste Abschnitt?

Der Aufstieg zum Alto del Perdón ist die größte Anstrengung: 294 m Aufstieg bei einer durchschnittlichen Steigung von 3,9%. Auch der anschließende Abstieg erfordert wegen der steinigen Abschnitte Aufmerksamkeit.

Gibt es am Alto del Perdón Schatten und Wasser?

Am Gipfel gibt es weder Schatten noch Unterstände, außerdem ist der Punkt dem Wind ausgesetzt. Du solltest Pamplona mit reichlich Wasser und Sonnenschutz verlassen.

Herbergen und Angebote nahe der Etappe

Herbergen, Restaurants, Supermärkte und andere Angebote nahe der Strecke.