Die Etappe, Schritt für Schritt
Aufbruch zwischen den römischen Minen
Nutze zunächst die Umgebung von Las Médulas, denn danach führt der Weg bald in bergiges Gelände. Der Aufstieg zum Alto de las Pedrices eröffnet weite Ausblicke, bevor die Route an Höhe verliert.
Vom Alto de las Pedrices ins Tal von Valdebría
Ab km 2,9 beginnt der durchgehende Abstieg der Etappe. Das Gelände wechselt zwischen Pisten und Pfaden. Schone deine Knie für die 437 m Abstieg, die bis Puente de Domingo Flórez noch vor dir liegen.
Río Cabrera und Ankunft in Puente de Domingo Flórez
Der Abstieg führt weiter ins Tal, wobei der Río Cabrera und der Sil die Landschaft prägen. Näher am Ziel tauchen die Weinberge von Valdeorras auf. In Puente de Domingo Flórez findest du das Albergue Municipal de Puente de Domingo Flórez und das Albergue Casa Rosa.
Sehenswertes auf Etappe 2
Ruinas de minas romanas de Las Médulas
Die rötlichen Formationen von Las Médulas sind der große Ausgangspunkt dieser Etappe. Die Landschaft entstand durch den ehemaligen römischen Goldabbau und gehört zum UNESCO-Welterbe.
Alto de las Pedrices
Der Höhenzug ist ein natürlicher Aussichtsbalkon über den Landschaftswechsel zwischen Bierzo und Valdeorras. Hier lohnt sich ein letzter Blick zurück, bevor der lange Abstieg ins Tal beginnt.
Valle de Valdebría
Der Abstieg verläuft durch ein abwechslungsreiches Tal, das zunehmend enger wirkt. Gehe hier ohne Eile und achte auf sicheren Tritt in den unebenen Abschnitten.
Viñedos de Valdeorras
Je näher du Puente de Domingo Flórez kommst, desto häufiger siehst du die Weinberge einer Region mit Weinbautradition seit der Römerzeit. Godello und Mencía sind die bekanntesten Rebsorten der Gegend.
Wo du in Puente de Domingo Flórez übernachten kannst
Das Herbergsangebot konzentriert sich auf Puente de Domingo Flórez. Am Ende des Abstiegs gibt es das Albergue Municipal de Puente de Domingo Flórez und im Ort das Albergue Casa Rosa. Plane nicht mit weiteren Herbergen auf halber Strecke. Wenn du spät oder in der Hochsaison ankommst, reserviere vor dem Aufbruch in Las Médulas.
Wo du essen und Kraft tanken kannst
Am Ausgangspunkt in Las Médulas gibt es Mesón Durandarte, Taberna Romana, Casa Fe, Arcadio Travieso und Cafe Restaurante Marifé. Während des Abstiegs ist das Angebot nicht durchgehend. In Puente de Domingo Flórez findest du BomVita, Cafeteria Los Arcos und 4-70 Bodega Chillout sowie Dia und Coviran für den Proviantkauf.
Praktische Tipps für diese Etappe
Mit Wasser und Proviant starten
Die Fuente de la Resaca liegt nahe dem Beginn, danach solltest du jedoch nicht mit regelmäßigen Wasserstellen rechnen. Nimm genug mit, um den gesamten Abstieg bis Puente de Domingo Flórez zu bewältigen.
Schone deine Knie
Die Etappe ist zwar nur 9,9 km lang, verliert aber zwischen km 2,9 und 9,9 ganze 437 m. Wanderstöcke und Schuhe mit gutem Profil helfen besonders bei feuchtem oder losem Untergrund.
Nutze die Infrastruktur am Ziel
In Puente de Domingo Flórez kannst du Proviant auffüllen, dich ausruhen und die Unterkunft organisieren. Erledige diese Dinge an Wochenenden möglichst nicht erst in letzter Minute.
Lass dich von der Distanz nicht täuschen
Das Profil ist bergig, und der Abstieg lässt kaum nach. Auf dem Papier ist es ein kurzer Tag, aber er kann anstrengend werden, wenn du zu schnell bergab gehst.
Häufige Fragen zur Etappe 2
Ist die Etappe wirklich kurz?
Von der Distanz her ja: 9,9 km. Für die Beine ist sie weniger kurz, als sie wirkt, denn du verlierst fast am Stück 437 m. Viele verbinden sie mit der nächsten Etappe oder nutzen den halben Tag, um Las Médulas am Morgen in Ruhe zu besichtigen.
Wo endet die Etappe genau?
Sie endet in Puente de Domingo Flórez. Dort befinden sich das Albergue Municipal de Puente de Domingo Flórez und das Albergue Casa Rosa.
Gibt es während des Abstiegs Wasser?
Die Fuente de la Resaca liegt nahe dem Anfang. Danach ist es vernünftiger, ausreichend Wasser bis Puente de Domingo Flórez mitzunehmen.
Welcher Abschnitt erfordert besondere Vorsicht?
Der Abstieg beginnt bei km 2,9 und setzt sich bis zum Ende fort, mit einer durchschnittlichen Steigung von 6,2 %. Die größte Gefahr besteht darin, die Knie zu überlasten oder auf unebenem Untergrund auszurutschen.