Die Etappe, Schritt für Schritt
Olveiroa und O Logoso
Du verlässt Olveiroa auf ländlichen Wegen in Richtung O Logoso. In diesem ersten Abschnitt liegen die Bar O Logoso, die Pensión A Pedra und der Albergue O Casteliño – gute Anlaufstellen, um deinen Start zu organisieren, bevor du in eine offenere Landschaft gelangst.
Abstieg nach Dumbría
Zwischen Kilometer 3 und 8,5 führt das Profil 204 m bergab, bei einer durchschnittlichen Steigung von 3,7 %. Du kommst durch das Gebiet von Dumbría, wo sich der Albergue de Peregrinos do Conco und die Bars Xacopeo, O Argentino und Suárez befinden. Das ist die letzte nennenswerte Konzentration von Versorgungsmöglichkeiten bis Muxía.
Der mittlere Abschnitt über Erdwege und Asphalt
Nach dem anfänglichen Abstieg gewinnst du auf ländlichen Wegen und Straßen wieder an Höhe. Zwischen etwa Kilometer 14 und 15,8 liegt ein Anstieg von 50 m. Das Café Bar O Cabanel und der Albergue O Cabanel sind die wichtigsten Anlaufstellen, bevor du den Küstenabschnitt in Angriff nimmst.
Die letzten Anstiege vor Muxía
Der letzte Teil verbindet einen weiteren Anstieg zwischen Kilometer 24,5 und 26 mit 76 m Höhenunterschied und einer durchschnittlichen Steigung von 5,1 % mit einem langen Abstieg zum Meer. Die Quelle von Chorente liegt bereits nahe am Ziel, bevor du Muxía erreichst und zum Heiligtum hinuntergehst.
Sehenswertes auf Etappe 3
San Xulián de Moraime
Das ehemalige Benediktinerkloster liegt vor den Toren von Muxía, wenn du das Meer bereits riechen kannst. Die romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert bewahrt am westlichen Portal ein Tympanon mit sieben Figuren und an der Südseite ein Abendmahl. 1970 wurden unter der Nordmauer gotische Wandmalereien mit den sieben Todsünden entdeckt.
Dumbría
Der Weg durch Dumbría teilt die Etappe in zwei Hälften und markiert den Richtungswechsel zur Küste. In der Umgebung konzentrieren sich fast alle Möglichkeiten zum Ausruhen und Übernachten. Danach gibt es nur noch wenig Auswahl.
Pedras da Barca
Diese natürlichen Felsen neben dem Heiligtum haben die Form eines Bootes und eines Segels. Der Überlieferung zufolge stehen sie mit der Erscheinung der Jungfrau vor dem Apostel Jakobus in Verbindung und sollen heilende Kräfte bei Rheumatismus besitzen.
Santuario de A Virxe da Barca
Das Heiligtum liegt auf Meereshöhe gegenüber der Mündung der Ría de Camariñas und mit Blick auf das Cabo Vilán. Der heutige Bau ist barock mit klassizistischen Einflüssen und bildet den großen visuellen Höhepunkt der Etappe.
Costa da Morte
Mit der Ankunft in Muxía erreichst du ein Gebiet mit langer Seefahrer- und Fischertradition, das historisch von Schiffsunglücken und den atlantischen Klippen geprägt ist. Beim Abstieg zur Küste kannst du beobachten, wie sich die Landschaft von den Wäldern und Tälern um Dumbría zum Meer hin verändert.
Wo du in Muxía übernachten kannst
Am Start kannst du im Albergue de Peregrinos de Olveiroa übernachten. Wenn du die Etappe teilen möchtest, liegt der Albergue de Peregrinos do Conco in Dumbría genau dort, wo der Weg zum Meer abbiegt. Fast an der Küste befindet sich außerdem das Hostel Monasterio de Moraime im ehemaligen Klosterensemble. In Muxía gibt es eine große Auswahl: Albergue de Peregrinos de Muxía, Albergue Muxía, Albergue da Costa, Albergue Muxía Mare, Albergue Bela Muxía und Albergue Arribada.
Wo du essen und Kraft tanken kannst
Zu Beginn kannst du in O Logoso, O Casteliño oder im Café Bar O Cabanel einkehren. Im mittleren Abschnitt findest du Casa Rego, Restaurante Casa Carmela, París und Pataca. Das Angebot ist allerdings nicht durchgehend, daher solltest du etwas im Rucksack dabeihaben. In Muxía angekommen, stehen dir Bar Restaurante El Riojano, Parrillada Riamar, A Casa do Peixe, Sondemar, A Furna, Praia das Lanchas und O Chocolate zur Verfügung. Einkaufen kannst du bei Eroski City, Froiz und Casa Cuíñas.
Praktische Tipps für diese Etappe
Starte mit Wasser und Essen
Die Etappe führt lange durch ländliche Gebiete, in denen du nicht durchgehend mit geöffneten Geschäften oder Bars rechnen kannst. Nimm Wasser und Proviant aus Olveiroa mit. Die Quelle von Chorente liegt nahe Muxía und sollte nicht deine einzige Möglichkeit zum Nachfüllen sein.
Verwechsle den Abstieg nicht mit Leichtigkeit
Die Etappe verliert 637 m an Höhe, umfasst aber dennoch 352 m Aufstieg. Der Anstieg zwischen Kilometer 24,5 und 26 kommt, wenn du das Meer bereits riechen kannst, und fühlt sich dann anstrengender an als erwartet.
Sei auf Asphalt vorbereitet
Der Untergrund wechselt zwischen Wegen, Erdwegen und lokalen Straßen. Es ist keine durchgehend unbefestigte Etappe. Trag daher stabiles Schuhwerk und achte auf den asphaltierten Abschnitten besonders gut.
Verlass dich nicht nur auf dein Handy
In der Gegend um Dumbría kann der Empfang unregelmäßig sein. Lade die Route rechtzeitig herunter, prüfe die Navigation und sorge dafür, dass du sie zuverlässig zur Hand hast.
Häufige Fragen zur Etappe 3
Wie lange braucht man von Olveiroa nach Muxía?
Es sind 32 km, die geschätzte durchschnittliche Gehzeit beträgt 7,1 Stunden. Der kumulierte Abstieg ist größer als der Aufstieg, aber Erdwege, Asphalt und die letzten Rampen können den Wandertag verlängern.
Wo gibt es Möglichkeiten für eine Pause?
O Logoso und Dumbría bieten die ersten wichtigen Anlaufstellen, darunter O Logoso, O Casteliño und den Albergue de Peregrinos do Conco. Danach wird das Angebot bis zum Ortseingang von Muxía deutlich verstreuter.
Gibt es unterwegs Wasser?
Die Quelle von Chorente liegt gegen Ende der Etappe. Trotzdem solltest du nicht mit zu wenig Wasser losgehen, denn die Möglichkeiten zum Nachfüllen unterwegs sind unregelmäßig und es gibt lange Abschnitte ohne Versorgung.
Liegt das Heiligtum innerhalb von Muxía?
Ja. Die Etappe endet in Muxía, und das Santuario de A Virxe da Barca liegt direkt am Meer, am großen abschließenden Höhepunkt der Strecke.