Die Etappe, Schritt für Schritt
Aufbruch in Markina-Xemein
In Markina-Xemein hast du zu Beginn alle wichtigen Services und Unterkünfte zur Hand. Bei Babel kannst du nahe dem Start frühstücken und den Rucksack füllen, bevor du den Ort verlässt. Die ersten Kilometer wechseln zwischen kleinen Anstiegen und Abstiegen, bis du in die Waldlandschaft gelangst.
Richtung Ziortza-Bolibar
Der erste markante Anstieg reicht von km 5,4 bis 8,4 und umfasst 209 m bei einer durchschnittlichen Steigung von 7 %. In diesem Abschnitt liegt Ziortza-Bolibar. Dort findest du die Wasserstelle iturria sowie die Unterkünfte Alerbgue Usandi und Usandi.
Wälder und mittlerer Abschnitt
Nach Ziortza-Bolibar führt der Weg weiter durch Laubwälder und an Flüssen entlang. Bei etwa km 10,8 gibt es eine weitere Quelle namens iturria, kurz danach folgen Plazako iturria und Elizako iturria bei ungefähr km 11,3 und 11,4. In diesem Bereich liegen auch Sindikatu und Ondamendi.
Elexalde, Marmiz und Gernika
Der letzte Anstieg beginnt bei Elexalde in Richtung Marmiz und ist der anspruchsvollste der Etappe: Zwischen km 19,2 und 21 geht es 160 m bergauf, bei einer durchschnittlichen Steigung von 8,9 %. Danach folgt der 219 m lange Abstieg nach Gernika zwischen km 21 und 24,2. Am Ende findest du La braseria Erretegia, mehrere Bars und Albergue Gernika.
Sehenswertes auf Etappe 5
Ziortza-Bolibar
Dieser Ort ist eine der ersten wichtigen Wegmarken und teilt die Etappe sinnvoll. Du erreichst ihn nach dem Hauptanstieg im ersten Drittel, inmitten der Wälder und Wege von Bizkaia.
Laubwälder
Die Etappe führt durch dichte Laubwälder und eine üppige atlantische Vegetation. Nach Regen kann dieselbe Landschaft rutschig und schlammig werden.
Wege am Wasser
Die Abschnitte entlang der Wasserläufe bringen Abwechslung in einen Tag mit vier Anstiegen. Bei festem Untergrund sind sie besonders angenehm, nach Regen erfordern sie jedoch Aufmerksamkeit.
Biosphärenreservat Urdaibai
Von einem der Aussichtspunkte der Strecke kannst du das Biosphärenreservat Urdaibai überblicken. Dieser Anblick ist eine schöne Belohnung, bevor du nach Gernika hinuntergehst.
Gernika
Mit der Ankunft in Gernika endet eine Etappe durch Berge und Wälder. Im Ort findest du die Verpflegung, Einkaufsmöglichkeiten und Unterkünfte, die du zur Erholung brauchst.
Wo du in Gernika übernachten kannst
In Markina-Xemein findest du Erromesen aterpetxea, Albergue Augusto & Daughter und Intxauspe. In Ziortza-Bolibar kannst du zwischen Alerbgue Usandi und Usandi wählen; das Zenarruzako monasterioaren erromesen aterpetxea ist eine Spendenunterkunft am Weg. Später folgt Andiketxe Aterpetxea, am Ziel wartet Albergue Gernika. Die Unterkünfte sind verteilt und der letzte Abschnitt ist anspruchsvoll. Reserviere daher den Ort, an dem du enden möchtest, vor dem Aufbruch.
Wo du essen und Kraft tanken kannst
Diese Etappe ist besser versorgt, als es auf der Karte aussieht. In Markina-Xemein bekommst du Frühstück und Einkäufe direkt im Ort – bei Babel, Kintal oder Restaurante Niko Jatexte sowie im Eroski. Ungefähr bei km 6 erreichst du Ziortza-Bolibar mit Kanpape und Barkupe, genau dort, wo der Körper nach einer Pause verlangt. Die nächste gute Möglichkeit kommt bei etwa km 11 mit Sindikatu und Ondamendi, das zugleich als kleiner Laden dient. Danach folgt die lange Lücke: Zwischen diesem Halt und Gernika triffst du nur noch hinter km 16 auf Zarabenta Taberna. Nimm für diesen Abschnitt etwas zu essen mit. In Gernika gibt es dann wieder alles: Cafetería Omago, Zallo und La braseria Erretegia liegen in der Altstadt, außerdem gibt es mehr als genug Supermärkte.
Praktische Tipps für diese Etappe
Nimm Schuhe für schlammige Wege
Auf den Naturpisten im letzten Abschnitt bildet sich nach Regen häufig Schlamm. Wasserdichte Schuhe und Wanderstöcke können den Anstieg nach Marmiz und den anschließenden Abstieg deutlich erleichtern.
Nutze die Quellen unterwegs
In der Gegend von Ziortza-Bolibar findest du iturria etwa bei km 6,1 und weitere Quellen zwischen km 10,8 und 11,4. Trotzdem solltest du Markina-Xemein mit Wasser verlassen und diese Stellen zum Nachfüllen nutzen, nicht mit einer leeren Flasche erreichen.
Spare Kraft für Marmiz
Der Anstieg zwischen km 19,2 und 21 hat eine durchschnittliche Steigung von 8,9 %. Danach liegen noch mehr als vier Kilometer bis Gernika vor dir, auch wenn es überwiegend bergab geht.
Verlass dich nicht nur auf die Kilometerzahl
Die Etappe ist 25,4 km lang, umfasst aber 668 m Aufstieg und 735 m Abstieg. Bei Regen oder schlammigem Untergrund solltest du mehr Zeit einplanen und nicht zu knapp kalkulieren.
Häufige Fragen zur Etappe 5
Wie viele Anstiege hat die Etappe?
Die Strecke hat vier Anstiege. Die ersten sind leichter zu bewältigen, der letzte von Elexalde in Richtung Marmiz ist jedoch der anspruchsvollste.
Wo liegt der schwierigste Anstieg?
Zwischen km 19,2 und 21 geht es 160 m bergauf, bei einer durchschnittlichen Steigung von 8,9 %. Nach mehreren Stunden auf dem Weg spürst du diesen Abschnitt besonders.
Was mache ich, wenn es geregnet hat?
Nimm wasserdichte Schuhe und geh vorsichtig: Auf den Naturpisten im letzten Abschnitt kann sich Schlamm sammeln und der Boden rutschig werden. Rechne sowohl für den Anstieg nach Marmiz als auch für den Abstieg nach Gernika mit mehr Zeit.