Die Etappe, Schritt für Schritt
Aufbruch in Arzúa
Arzúa eignet sich gut zum Frühstücken, Einkaufen und Auffüllen der Wasserflasche. Der Weg führt zwischen km 0,6 und 3 bergab und steigt anschließend zwischen km 3 und 4,7 wieder an. Gleich am Anfang liegt Fonte da Quenlla.
Boavista und Salceda
Die Route führt weiter durch Boavista und Salceda, mit einzelnen Einkehrmöglichkeiten wie Café-Bar Preguntoño und Abaceria Galega. Danach folgen Taberna Nova und Casa Calzada – nützliche Stopps, damit du nicht den gesamten Proviant ab Arzúa tragen musst.
San Miguel de Cerceda und Santa Irene
Zwischen San Miguel de Cerceda und Santa Irene wechseln sich weiterhin kurze Anstiege und Abstiege ab. Café Bar Lino und Casa do Hórreo liegen im mittleren Abschnitt. In Santa Irene gibt es das Albergue de Peregrinos de Santa Irene und das Albergue Municipal de Santa Irene.
Abstieg nach O Pedrouzo
Spare Kraft für den Schlussabstieg von km 16,7 bis 19,7. Er verliert 144 m bei einem durchschnittlichen Gefälle von 4,8 %. O Pedrouzo bündelt die Unterkünfte und Versorgungsmöglichkeiten am Ziel, darunter das Albergue Xunta de Arca do Pino.
Sehenswertes auf Etappe 35
Arzúa
Arzúa ist der Ausgangspunkt der Etappe und einer der am besten ausgestatteten Orte dieses Abschnitts. Die Verbindung mit anderen Jakobswegen erklärt die lebendige Pilgeratmosphäre und ermöglicht eine gute Vorbereitung vor dem Aufbruch.
Santa Irene
Santa Irene ist ein klarer Orientierungspunkt vor O Pedrouzo und bietet Pilgerunterkünfte. Wenn du den Tag verkürzen oder eine späte Ankunft vermeiden möchtest, ist dies der logischste Zwischenpunkt für eine Übernachtung.
Galicische Wälder
Die Etappe führt durch die letzten galicischen Wälder vor Santiago. Es ist kein durchgehend bergiger Tag, doch zwischen Dörfern und Wegabschnitten bleibt der ländliche Charakter erhalten.
O Pedrouzo
O Pedrouzo ist das Tagesziel und der Ort, an dem fast alle Pilger vor dem Einzug nach Santiago übernachten. Bei der Ankunft kannst du Unterkunft, Abendessen, Apotheke und Einkäufe erledigen, ohne dich weiter als zwei Straßen bewegen zu müssen.
Wo du in O Pedrouzo übernachten kannst
In Arzúa hast du die Wahl: öffentlich gibt es das Albergue de Peregrinos de Arzúa und das Albergue Municipal de Arzúa, dazu zahlreiche private Unterkünfte wie O Albergue de Selmo, Albergue Ultreia, Albergue Cruce de Caminos und La Casona de Nené. In der Mitte der Etappe gibt es keine nennenswerte Unterkunft. Kurz vor dem Ziel kannst du in Santa Irene im Albergue de Peregrinos de Santa Irene oder im Albergue Municipal de Santa Irene übernachten; beide sind klein und schnell voll. In O Pedrouzo findest du das Albergue Xunta de Arca do Pino und das Albergue de Peregrinos de Arca. Santiago ist nur noch eine Etappe entfernt und alle übernachten hier. In der Hauptsaison solltest du früh ankommen oder einen Platz reserviert haben.
Wo du essen und Kraft tanken kannst
In Arzúa kannst du gut frühstücken und einkaufen: etwa in den Cafés Manolo oder Pedrito sowie zum Essen im Restaurante O Retiro, bei Casa Florencio oder in der Pulpería Encontro. Das Gute an dieser Etappe ist, dass es keine langen Versorgungslücken gibt. Du reihst Stopps direkt am Weg aneinander: zuerst Café-Bar Preguntoño, danach Abaceria Galega, Taberna Nova, Casa Calzada, Café Bar Lino und Casa do Hórreo. In O Pedrouzo kannst du im Bar Mirás einkehren und im Eroski City oder im Supermarkt Arca für den letzten Morgen einkaufen.
Praktische Tipps für diese Etappe
Mit Wasser aus Arzúa aufbrechen
Fonte da Quenlla liegt am Anfang der Etappe bei Arzúa. Fülle deine Flasche vor dem Aufbruch und nutze die Cafés am Weg als Unterstützung, ohne vorauszusetzen, dass alle geöffnet haben.
Kraft für den Schluss sparen
Der Abstieg zwischen km 16,7 und 19,7 verliert 144 m und weist ein durchschnittliches Gefälle von 4,8 % auf. Wenn du die vorherigen Anstiege zu schnell gegangen bist, können die letzten Kilometer schwer werden.
Einen Zwischenhalt einplanen
Boavista, Salceda, San Miguel de Cerceda und Santa Irene teilen die Etappe gut auf. Café-Bar Preguntoño, Abaceria Galega, Taberna Nova und Casa Calzada sind konkrete Orientierungspunkte für eine Pause.
Für eine Übernachtung in Santa Irene reservieren
Santa Irene ist eine praktische Alternative vor O Pedrouzo, hat aber ein kleineres Angebot als Start und Ziel. Bestätige deinen Platz, wenn du nicht gezwungen sein möchtest weiterzugehen.
Daran denken, dass Santiago nahe ist
Dies ist die drittletzte Etappe, und die Atmosphäre verändert sich. Dörfer und Wälder begleiten dich weiterhin, doch die Nähe zu Santiago ist spürbar. Geh in einem angenehmen Tempo und mach aus der Vorfreude keinen Wettlauf.
Häufige Fragen zur Etappe 35
Wie viele Kilometer liegen zwischen Arzúa und O Pedrouzo?
Die Etappe ist 19,3 km lang und dauert durchschnittlich 4,3 Stunden. Das Gelände weist An- und Abstiege mit 300 m Aufstieg und 380 m Abstieg auf.
Wo liegt der anspruchsvollste Abstieg?
Der deutlichste Abstieg kommt am Ende, zwischen km 16,7 und 19,7. Er verliert 144 m bei einem durchschnittlichen Gefälle von 4,8 %. Außerdem gibt es zwischen km 0,6 und 3 einen anfänglichen Abstieg über 86 m.
Kann ich vor O Pedrouzo übernachten?
Ja. In Santa Irene gibt es das Albergue de Peregrinos de Santa Irene und das Albergue Municipal de Santa Irene. Das ist die naheliegendste Alternative, wenn du die Etappe nicht bis O Pedrouzo gehen möchtest.
Gibt es unterwegs Möglichkeiten zum Essen?
Ja, allerdings verteilt. Du kannst bei Café-Bar Preguntoño, Abaceria Galega, Taberna Nova, Casa Calzada, Café Bar Lino oder Casa do Hórreo einkehren. In O Pedrouzo gibt es bei der Ankunft weitere Möglichkeiten.