Die Etappe, Schritt für Schritt
Arzúa verlassen, ohne sich zu überschätzen
Arzúa ist ein guter Ort für ein Frühstück und um Proviant mitzunehmen. Die Route geht zunächst bergab, steigt wieder an und wechselt danach weiter zwischen kleinen Höhenverlusten und -gewinnen. Der Anfang ist angenehm, bedeutet aber nicht, dass der Rest völlig eben verläuft.
Boavista und Salceda
Der Weg führt durch Wald und über kleine Steigungswechsel nach Boavista und Salceda. Hier gibt es einzelne Möglichkeiten für eine Pause, doch sie liegen mit Abstand voneinander. Wenn du zu einer bestimmten Zeit essen möchtest, warte nicht, bis der Hunger zu groß wird.
San Miguel de Cerceda und Astrar
Nach San Miguel de Cerceda geht es weiter nach Astrar. Zunächst folgt ein Abstieg, danach gewinnt das Gelände vor Santa Irene wieder an Höhe. Dieser Abschnitt eignet sich gut für ein gleichmäßiges Tempo – verbrauch deine Kräfte nicht beim Versuch, Zeit gutzumachen.
Santa Irene und der Abstieg nach O Pedrouzo
Santa Irene liegt in der zweiten Hälfte und ermöglicht eine Pause vor dem letzten Höhenwechsel. Von dort zieht sich der letzte Abstieg und kann die Füße stark belasten. Danach erreichst du O Pedrouzo, wo Unterkünfte, Essen, Einkaufsmöglichkeiten und eine Apotheke gebündelt zu finden sind.
Sehenswertes auf Etappe 32
Salceda
In diesem Weiler konzentrieren sich die nützlichen Pausenmöglichkeiten der ersten Hälfte: ein paar Lokale, in denen du etwas trinken oder essen kannst, und sonst nicht viel. Zwischen Arzúa und hier findest du keinen vergleichbaren Ort. Wenn du Arzúa spät verlässt, ist Salceda deine erste vernünftige Rastmöglichkeit.
Santa Irene
Vier Häuser, ein kommunales Albergue und noch ein weiteres mitten im Wald. Hier kannst du zum letzten Mal entscheiden, die Etappe zu beenden, ohne O Pedrouzo zu erreichen. Viele nutzen diese Möglichkeit, wenn das Albergue am Ziel bereits voll ist.
Die Eukalyptuswälder von O Pino
Der letzte Abschnitt verläuft fast vollständig zwischen Eukalyptusbäumen, auf Wegen, die ununterbrochen auf und ab führen. Im Sommer spenden sie Schatten und nach Regen riecht es angenehm. Gleichzeitig ist der Abschnitt eintönig: anderthalb Stunden lang sieht man fast dasselbe, während die Straße an mehreren Stellen nahe verläuft.
Wo du in O Pedrouzo übernachten kannst
In Arzúa gibt es viele Betten, sodass du ausgeruht aufbrechen kannst: Das Albergue de Peregrinos de Arzúa ist die kommunale Unterkunft, und rundherum gibt es genügend private Alternativen wie das Albergue Ultreia oder das Albergue A Conda. Unterwegs gibt es nur eine wirkliche Möglichkeit, die Etappe zu teilen: die beiden Unterkünfte in Santa Irene, das Albergue de Peregrinos de Santa Irene und das Albergue Municipal de Santa Irene – klein und mit wenigen Plätzen. In O Pedrouzo ist das Albergue Xunta de Arca do Pino die größte Unterkunft; gleich daneben liegt das Albergue de Peregrinos de Arca. Im Juli und August ist O Pedrouzo früh voll, weil fast alle hier vor dem Einzug nach Santiago übernachten. Wenn du nicht reservierst, brich früh in Arzúa auf.
Wo du essen und Kraft tanken kannst
Arzúa bietet zu Beginn die größte Auswahl, mit dem Restaurante Casa Teodora als naheliegender Möglichkeit vor dem Aufbruch. Unterwegs findest du das Café-Bar Preguntoño, Taberna Nova und Casa do Hórreo. In O Pedrouzo gibt es wieder mehr Auswahl, darunter das Restaurante O Acivro sowie Supermärkte und Cafés, in denen du dich auf die letzte Etappe vorbereiten kannst.
Praktische Tipps für diese Etappe
Versorg dich in Arzúa
Auch wenn die Etappe kurz ist, solltest du Arzúa mit Wasser und etwas Proviant verlassen. Die Zwischenstopps sind punktuell und passen nicht immer zu deinem Tempo.
Unterschätze den letzten Abstieg nicht
Zwischen km 16,8 und 19,8 geht es 147 m bergab. Nach einer scheinbar einfachen Etappe kann dieser Abstieg Knie und Füße stark belasten.
Entscheide vor dem Aufbruch, wo du übernachtest
Du kannst bis O Pedrouzo weitergehen oder in Santa Irene bleiben. Wenn du das vorher entscheidest, musst du nicht müde und ständig auf der Suche nach einem freien Bett weiterlaufen.
Geh in einem angenehmen Tempo
Die durchschnittliche Gehzeit beträgt 4,3 Stunden, du musst dich also nicht beeilen. Es bleibt genug Zeit für eine Pause in Salceda oder Santa Irene und eine entspannte Ankunft in O Pedrouzo.
Häufige Fragen zur Etappe 32
Wie viele Kilometer sind es zwischen Arzúa und O Pedrouzo?
Die Strecke ist 19,3 km lang und dauert im Schnitt 4,3 Stunden. Das Höhenprofil umfasst 213 m Aufstieg und 307 m Abstieg.
Wo kann ich in der Mitte der Etappe pausieren?
Du kommst nacheinander durch Boavista, Salceda, San Miguel de Cerceda, Astrar und Santa Irene. Salceda ist der erste Ort mit geöffneten Angeboten, Santa Irene die deutlichste Pausenmöglichkeit in der zweiten Hälfte.
Gibt es am Ende einen starken Abstieg?
Ja. Das Höhenprofil führt zwischen km 16,8 und 19,8 147 m bergab. Es ist daher sinnvoll, etwas Energie aufzusparen und ruhig abzusteigen.
Gibt es Unterkünfte in Santa Irene?
Ja. Du kannst das Albergue de Peregrinos de Santa Irene und das Albergue Municipal de Santa Irene prüfen, bevor du entscheidest, ob du bis O Pedrouzo weitergehst.