Die Etappe, Schritt für Schritt
Aufbruch in Bruma
Verlasse Bruma mit Essen und Wasser, denn der nächste zuverlässige Versorgungsort liegt weit entfernt. Zu Beginn verliert der Weg zwischen Kilometer 1,5 und 5 97 m an Höhe und führt über Wege und durch Wald. Casa Graña (Mesía) liegt ganz in der Nähe des Starts.
Wald und kleine Dörfer
Der mittlere Abschnitt wechselt zwischen sanften Anstiegen und Abstiegen über Wiesen, Erdwege und Asphalt. Der Anstieg von km 8,3 bis 9,8 gewinnt 56 m. Danach verliert die Strecke wieder an Höhe, bevor ein weiterer kleiner Gegenanstieg folgt.
San Peio de Buscás und der lange Abschnitt
Die Iglesia de San Peio de Buscás ist der wichtigste kulturelle Halt der Etappe. Danach geht der lange Wandertag weiter. Von km 16,3 bis km 23,8 führt ein 91 m tiefer Abstieg bergab. Das ist angenehm zum Vorankommen, fordert nach so vielen Stunden aber die Beine.
Industriegebiet und Ankunft in Sigüeiro
Der letzte Abschnitt gewinnt zwischen Kilometer 23,8 und 28 80 m an Höhe. Die ländliche Landschaft weicht einem Industriegebiet und einer städtischen Allee. In Sigüeiro findest du wieder Supermärkte, Cafés, Restaurants und mehrere Herbergen.
Sehenswertes auf Etappe 5
San Peio de Buscás
Die Kirche ist eines der besten Beispiele religiöser Kunst in diesem Teil des Camino Inglés. Sie bewahrt romanische Bauteile aus dem 12. Jahrhundert, spätere Umbauten und eine farbig gefasste Darstellung des San Paio.
Eichen- und Birkenwälder
Sie begleiten dich über weite Teile des Tages und bieten mehr Schutz als die offenen Landschaften. Die Umgebung ist still und ländlich, doch angesichts der Etappenlänge macht sich die Müdigkeit irgendwann bemerkbar.
Granitkreuze
Diese Steinkreuze stehen an Wegkreuzungen und gehören zum alltäglichen Kulturerbe der Route. Sie sind kleine Orientierungspunkte, die beim Durchqueren von Abschnitten ohne Versorgungsmöglichkeiten helfen, die Landschaft zu lesen.
Wo du in Sigüeiro übernachten kannst
In Bruma kannst du im Albergue de Peregrinos Hospital de Bruma (Bruma, Mesía) oder im Albergue San Lorenzo de Bruma starten. Unterwegs gibt es das Hospedaje La Ruta. Sigüeiro bietet am Ende mehr Auswahl: Albergue Segue O Camiño (Sigüeiro), Albergue Ultreia et Suseia (Sigüeiro), Albergue Camiño Real und El Albergue de Delia. Wenn du erschöpft ankommst, bist du mit einer Übernachtung in Sigüeiro gut für die letzte Etappe positioniert.
Wo du essen und Kraft tanken kannst
In Bruma kannst du nach einem Besuch bei Casa Graña (Mesía) aufbrechen. Plane diese Etappe jedoch nicht als Bar-Route: Das Zwischenangebot ist sehr klein und die einzelnen Punkte liegen weit auseinander. In Sigüeiro kannst du dich bei Xantares do Carboeiro, Sabor Auténtico, Hostel-Restaurante-Bar Mirás oder Parrillada La Cabaña versorgen und bei Familia, A Despensa de Sonia, Covirán (Sigüeiro) oder Dia einkaufen.
Praktische Tipps für diese Etappe
Als lange Etappe behandeln
Die 28 km und die durchschnittliche Gehzeit von 6,2 Stunden verbergen keine großen technischen Schwierigkeiten, doch die Müdigkeit summiert sich. Starte mit genügend Zeitreserve und verschiebe den Aufbruch nicht zu weit nach hinten.
Nicht auf ein Mittagessen unterwegs verlassen
Es gibt nur wenige Bars und fast keine Einkaufsmöglichkeiten am Weg. Nimm Essen aus Bruma mit und erledige die komplette Versorgung in Sigüeiro. Nutze Fonte de Bruma und Fonte da Santiña als Wasser-Orientierungspunkte, ohne davon auszugehen, dass jede Quelle bei deiner Ankunft in Betrieb ist.
Energie für den Zugang aufsparen
Der letzte Abschnitt gewinnt ab ungefähr km 23,8 80 m an Höhe und führt anschließend in ein Industriegebiet. Er ist weder besonders schön noch besonders schwierig, kommt aber nach vielen Stunden Wandern.
San Peio besichtigen, wenn die Kirche geöffnet ist
Die Iglesia de San Peio de Buscás ist der bedeutendste kulturelle Halt. Wenn die Tür offensteht, lohnt es sich, vor dem Weitergehen einige Minuten zu verweilen.
Häufige Fragen zur Etappe 5
Wie lange dauert die Etappe von Bruma nach Sigüeiro?
Sie ist 28 km lang, die durchschnittliche Gehzeit beträgt 6,2 Stunden.
Ist sie härter als Betanzos–Bruma?
Sie ist länger, hat aber deutlich weniger Höhenmeter: 217 m gegenüber 559 m auf der vorherigen Etappe. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, über viele Stunden die Kräfte einzuteilen.
Gibt es unterwegs Möglichkeiten zum Essen?
Es gibt nur wenige, die außerdem weit auseinanderliegen. Am sinnvollsten ist es, Bruma mit Essen zu verlassen und sich erst in Sigüeiro vollständig zu versorgen.
Welcher Abschnitt ist am unangenehmsten?
Der letzte Zugang durch das Industriegebiet und über die städtische Allee unterbricht die ländliche Atmosphäre. Im Vergleich zum gesamten Wandertag ist er kurz, doch er kommt erst nach dem langen Abstieg.