Etapa 3 del Englischer Jakobsweg ab A Coruña: Sigüeiro → Santiago de Compostela
Etappe 3 von 3

Etappe 3 des Englischer Jakobsweg ab A Coruña: Sigüeiro → Santiago de Compostela

Von Sigüeiro bis Santiago de Compostela

Distancia
12,2 km
Zeit
2,7 h
Terreno
Flach
Höhenunterschied
↑126m ↓184m

Der letzte Tag umfasst 12,2 km und etwa 2,7 Stunden. Du erreichst Santiago am späten Vormittag, ohne dich zu verausgaben. Von Sigüeiro gehst du über die mittelalterliche Tambre-Brücke, durch Felder und Wälder nahe der N-550, und vor der Stadt wartet noch das Bosque Encantado. Was kaum jemand erwähnt: Die letzten Kilometer führen durch das Gewerbegebiet Tambre und die nördlichen Stadtviertel. Die Kathedrale taucht erst ganz am Schluss auf.

Was dich erwartet

  • 12,2 km und durchschnittlich etwa 2,7 Stunden, mit 126 m Aufstieg und 184 m Abstieg.
  • Eine flache Etappe, die ab km 6,6 fast kontinuierlich an Höhe verliert: 87 m auf 5,6 km.
  • Die Tambre-Brücke mittelalterlichen Ursprungs, die mit den Andrade verbunden ist, verband Santiago mit dem Kloster Sobrado dos Monxes.
  • Zwei kurze Anstiege unterbrechen die Ruhe: 66 m bei 4 % zwischen km 2,9 und km 4,5 sowie 50 m bei 4,2 % zwischen km 5,4 und km 6,6.
  • Das Bosque Encantado mit so dicht stehenden Eichen, dass sie den Himmel verdecken, ist das letzte Geschenk des Camino Inglés.
  • Der Schlussabschnitt führt durch das Gewerbegebiet Tambre: Es gibt zahlreiche Versorgungsmöglichkeiten, schön ist es dort allerdings nicht.
  • Fonte de Tabaniscas, Fonte dos Salgueiriños de Arriba und Fonte do Parque de Carlomagno liegen bereits im städtischen Eingangsbereich.

Karte und Streckenverlauf der Etappe

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Inicio Ende Ort

Höhenprofil der Etappe

249 298 346 km 0 km 6 km 12,2
↑ 126 m de subida ↓ 184 m de bajada Altitud: 249–346 m

Die Etappe, Schritt für Schritt

Sigüeiro und die Tambre-Brücke

Du verlässt den Ort bergab: Zwischen km 0,5 und km 1,2 geht es 42 m hinunter, bei 5,6 %, bevor du den Tambre über seine mittelalterliche Brücke überquerst. Wenn dir Wasser fehlt, findest du eine Quelle ganz in der Nähe des Weges: Biege unter der Unterführung nach links ab. Bei etwa km 1 liegt außerdem die Cafetería A Fontiña für einen letzten Kaffee, bevor es hinaus ins freie Gelände geht.

Felder, N-550 und zwei kurze Anstiege

Die ersten zwei Drittel führen durch Felder und Wald, über bequeme Wege und immer in der Nähe der N-550. Der Verkehr ist stärker zu hören, als man sich wünschen würde, aber man geht gut. Zwischen km 2,9 und km 4,5 steigst du 66 m bei 4 % auf, zwischen km 5,4 und km 6,6 weitere 50 m bei 4,2 %. Hier liegen Mar de Esteiro und das Restaurante O Castro, falls du in Ruhe frühstücken möchtest.

Das Bosque Encantado und der Castro de A Sionlla

Ab km 6,6 beginnt der Abstieg nach Santiago: 87 m verteilt auf 5,6 km, die du in den Beinen kaum bemerkst. In diesem Abschnitt liegen das Bosque Encantado mit seinen den Himmel verschließenden Eichen und der Castro de A Sionlla, den der Weg umrundet. Genieße ihn in Ruhe, denn dies ist das letzte Stück Natur, das du sehen wirst.

Gewerbegebiet Tambre und Einzug nach Santiago

Das Ende ist industriell und städtisch: Gewerbehallen im Gewerbegebiet Tambre, der Bereich Meixonfrío und die nördlichen Stadtviertel. Der Zauber verschwindet, dafür findest du alles, was du brauchst – von Cafe Poligono und Restaurante D’Santiago bis zur Farmacia Meixonfrío und Supermärkten wie Gadis oder Claudio. Danach geht es nur noch durch Straßen zur Altstadt und zur Kathedrale.

Sehenswertes auf Etappe 3

Puente del Tambre

Die Brücke hat mittelalterliche Ursprünge, wurde teilweise von den Andrade in Auftrag gegeben und mehrfach umgebaut, ohne ihren Charakter zu verlieren. Sie gehörte zur Route, die Santiago mit dem Kloster Sobrado dos Monxes verband, und hat von Bauernaufständen bis zur Schlacht von Sigüeiro vieles erlebt. Auf alten Karten erscheint der Fluss als Tamara.

Bosque Encantado

Ein Eichenwald, in dem die Bäume so dicht und hoch wachsen, dass sie den Himmel vollständig verdecken. Beim Eintreten verändert sich das Licht, und der Ort wirkt geheimnisvoll und sagenumwoben – das versteht man auch ohne Erklärung. Es ist der Winkel, an den man sich von dieser kurzen Etappe erinnert.

Castro de A Sionlla

Eine prähistorische Siedlung, die der Weg auf den letzten Kilometern umrundet, wenn die Landschaft bereits der Stadt weicht. Sie ist nicht spektakulär, vermittelt aber, wie alt die Route hier ist – lange bevor es überhaupt Pilgerreisen gab.

Meixonfrío

Im Mittelalter war Meixonfrío eine Herberge für Pilger und Reisende auf der Handelsroute zu den galicischen Häfen. Heute ist es ein Stadtviertel am Rand von Santiago mit einer Apotheke und Bars direkt am Weg. Es erfüllt noch immer denselben Zweck wie früher: der letzte Halt, bevor du in die Straßen der Stadt eintauchst.

Wo du in Santiago de Compostela übernachten kannst

Auf halber Strecke musst du keine Unterkunft suchen: Es sind 12,2 km und dein Ziel ist Santiago, wo das Angebot riesig ist. Beim nördlichen Einzug findest du noch vor der Altstadt Dream in Santiago, A Fonte de Compostela, Albergue Acuario, Albergue Santo Santiago und Albergue Fin del Camino. Etwas weiter liegen La Credencial, Albergue Monterrey und SIXTOS Hostel. Wenn du etwas Besonderes suchst, gibt es das Albergue para Peregrinos e Xente sen Recursos Xoán XXIII und die Hospedería San Martín Pinario im Kloster neben der Kathedrale. Im August und in Heiligen Jahren solltest du dein Bett reservieren, bevor du Sigüeiro verlässt.

Wo du essen und Kraft tanken kannst

Auf der gesamten Etappe kannst du problemlos essen. Im freien Gelände liegen Mar de Esteiro bei km 3 und ein paar Kilometer später das Restaurante O Castro. Im städtischen Bereich folgen Restaurante D’Santiago, Parrillada Tordoya, Restaurante Luar, Papaxantares und A Taberna da Feira. Kaffee bekommst du im Cafe Poligono, bei Herrma Pasteleiros oder bei Tabaniscas. Wenn du lieber in Santiago ankommst und dort feierst, kannst du unterwegs bei Gadis, Claudio, Carrefour oder Alcampo noch etwas für den Weg kaufen.

Praktische Tipps für diese Etappe

Auch auf der kurzen Etappe mit Wasser starten

Am Anfang gibt es eine Quelle mit einem kleinen Abstecher nach links unter der Unterführung. Danach kommt bis Fonte de Tabaniscas bei etwa km 9, fast schon in Santiago, keine weitere Quelle. Du gehst also acht Kilometer ohne Wasserstelle – auf einer Etappe, die viele beginnen, ohne ihre Flasche aufzufüllen.

Die kurzen Anstiege gibt es trotzdem

Im Durchschnitt ist die Etappe flach, aber zwischen km 2,9 und km 4,5 steigst du 66 m auf und zwischen km 5,4 und km 6,6 weitere 50 m. Beide Anstiege liegen über 4 %. Sie sind kurz, fühlen sich mit kalten Beinen aber stärker an, als sie auf dem Papier wirken.

Rechne mit dem Weg durch das Gewerbegebiet

Die letzten Kilometer führen durch das Gewerbegebiet Tambre und die nördlichen Stadtviertel, ohne besonders fotogene Ansichten. Das ist der unansehnlichste Teil der gesamten Route. Wenn du das vorher weißt, kommst du nicht enttäuscht an dem vorbei, was sich wirklich lohnt: die Altstadt.

Steh früh auf für die Pilgermesse

Bei 12,2 km und durchschnittlich 2,7 Stunden kommst du mit reichlich Zeit in Compostela an, wenn du früh aus Sigüeiro aufbrichst: genug, um die Compostela abzuholen, die Kathedrale zu betreten und den Pórtico de la Gloria in Ruhe anzuschauen, ohne auf die Uhr zu sehen.

Häufige Fragen zur Etappe 3

Wie lange braucht man von Sigüeiro nach Santiago?

Es sind 12,2 km und durchschnittlich etwa 2,7 Stunden, mit 126 m Aufstieg und 184 m Abstieg auf überwiegend flachem Gelände. Wer um sieben Uhr morgens losgeht, ist vor Mittag an der Kathedrale, ohne das Tempo erhöhen zu müssen.

Gibt es trotz des flachen Profils Anstiege?

Ja, zwei kurze. Zwischen km 2,9 und km 4,5 geht es 66 m hinauf, bei einer durchschnittlichen Steigung von 4 %. Zwischen km 5,4 und km 6,6 kommen weitere 50 m bei 4,2 % hinzu. Ab km 6,6 geht es sanft bergab bis Santiago.

Wie ist der Einzug nach Santiago auf dem Camino Inglés?

Bis kurz vor dem Ende wenig schön. Du gehst durch das Gewerbegebiet Tambre und die nördlichen Stadtviertel, mit viel Asphalt und ohne Aussicht. Die Entschädigung kommt beim Eintritt in die Altstadt ganz plötzlich: Die Kathedrale ist dann nur noch wenige Minuten entfernt.

Wo kann ich unterwegs etwas trinken oder essen?

Im freien Gelände findest du Mar de Esteiro und das Restaurante O Castro. Im städtischen Bereich gibt es das Cafe Poligono, Herrma Pasteleiros und Tabaniscas. Außerdem liegen vor dem Durchqueren des Gewerbegebiets Apotheken und Supermärkte am Weg, falls du noch etwas brauchst.

Herbergen und Angebote nahe der Etappe

Herbergen, Restaurants, Supermärkte und andere Angebote nahe der Strecke.