Etapa 5 del Aragonesischer Jakobsweg: Sangüesa → Monreal
Etappe 5 von 6

Etappe 5 des Aragonesischer Jakobsweg: Sangüesa → Monreal

Von Sangüesa bis Monreal

Distancia
26,7 km
Zeit
5,9 h
Terreno
Hügelig
Höhenunterschied
↑481m ↓333m

Von Sangüesa nach Monreal legst du 26,7 km mit 481 m Anstieg zurück. Das ist der größte Aufstiegsanteil in diesem Abschnitt des Camino Aragonés. Die Etappe führt nicht durch klar erkennbare Zwischenorte: Zuerst geht es anhaltend bergauf, dann folgt ein weiterer Höhengewinn, und erst am Ende wartet ein langer Abstieg nach Monreal. Starte früh und kläre die gesamte Versorgung vorher.

Was dich erwartet

  • 26,7 km mit 481 m Anstieg und 333 m Abstieg.
  • Der erste Anstieg zwischen km 0,5 und 8,8 mit 298 m Höhengewinn bei einer durchschnittlichen Steigung von 3,6 %.
  • Ein zweiter Anstiegsabschnitt zwischen km 10,8 und 15,3 mit 138 m Höhenunterschied.
  • Das Albergue San Martín als wichtige Unterkunft im späteren Etappenverlauf.
  • Die Fuente de Seroretegia nahe dem letzten Abschnitt vor Monreal.
  • Die Iglesia de Nuestra Señora de la Natividad und die Ruinen des Castillo de Monreal.

Karte und Streckenverlauf der Etappe

32 Orte in der Nähe der Strecke.

Inicio Ende Ort

Höhenprofil der Etappe

400 581 762 km 0 km 13 km 26,8
↑ 481 m de subida ↓ 333 m de bajada Altitud: 400–762 m

Die Etappe, Schritt für Schritt

Aufbruch in Sangüesa

Erledige in Sangüesa Frühstück, Einkauf und alle Besorgungen, bevor du losgehst. Du findest Bars wie Ke+Da, El Pilar, La Bodega und Bar Leire sowie Covirán, Unide, BM, Autoservicio Gallo und Dia Market. Der Weg gewinnt fast unmittelbar an Höhe.

Der erste Anstieg

Zwischen km 0,5 und 8,8 steigst du 298 m bei einer durchschnittlichen Steigung von 3,6 % an. Es ist ein langer Anstieg ohne einzelne steile Wand, aber konstant genug, um deine Beine zu ermüden, wenn du zu schnell unterwegs bist.

Zweiter Anstieg und Albergue San Martín

Nach dem Abstieg zwischen km 8,8 und 10,8 folgt ein weiterer Anstieg. Zwischen km 10,8 und 15,3 gewinnst du 138 m. Weiter vorne, ungefähr bei km 17,4, liegt das Albergue San Martín. Es ist ein nützlicher Bezugspunkt, wenn du eine Pause brauchst oder über eine kürzere Etappe nachdenkst.

Abstieg nach Monreal

Zwischen km 19 und 24,3 geht es 152 m bergab. Nahe dem Ende, ungefähr bei km 24, erreichst du die Fuente de Seroretegia. Danach führt der Weg weiter nach Monreal, wo du übernachten und neue Kräfte sammeln kannst.

Sehenswertes auf Etappe 5

Iglesia de Nuestra Señora de la Natividad

Die Pfarrkirche von Monreal vereint gotische, renaissancezeitliche und barocke Elemente. Sie eignet sich als erster Besuch bei der Ankunft, besonders wenn noch Tageslicht bleibt und du den Ort vor der Ruhepause kennenlernen möchtest.

Castillo de Monreal

Die Burgruinen liegen auf dem Gipfel eines Hügels über Monreal. Die Burg war einst eine königliche Residenz und macht die strategische Lage des Ortes anschaulich.

Puente medieval sobre el río Elorz

Die romanische Brücke gehörte zur Infrastruktur der Jakobsroute über den Río Elorz. Sie ist ein schlichtes, aber eng mit der Pilgergeschichte Monreals verbundenes historisches Zeugnis.

Sierra de Alaiz

Die Etappe nähert sich allmählich der Sierra de Alaiz und führt durch eine zunehmend höher gelegene Landschaft. Bei der Ankunft öffnen sich Ausblicke auf die Sierra und das Elorz-Tal, nach einem Tag mit anhaltenden Anstiegen.

Wo du in Monreal übernachten kannst

In Sangüesa kannst du zwischen dem Albergue de Peregrinos de Sangüesa, dem Albergue del Camping und dem Hostal JP wählen. Weiter vorne liegt das Albergue San Martín. In Monreal gibt es am Ziel das Albergue de Peregrinos de Monreal und die Unterkunft El Centro Parroquial auf Spendenbasis. Wenn du an stark frequentierten Tagen unterwegs bist, bestätige deinen Platz, bevor du Sangüesa verlässt.

Wo du essen und Kraft tanken kannst

Sangüesa konzentriert das gesamte Angebot am Start: Asador Mediavilla, Ciudad de Sangüesa und Bar Landa sowie die Cafés San Salvador, La Cepa und Panadería - Pastelería Labrit. Danach gibt es bis Monreal keine Bar und kein Restaurant, auf die du dich verlassen kannst. Nimm Proviant mit und überlasse das Mittagessen nicht dem Zufall.

Praktische Tipps für diese Etappe

Starte früh

Die Etappe ist 26,7 km lang, weist 481 m Anstieg auf und enthält zwei bedeutende Anstiegsblöcke. Ein früher Start ermöglicht dir, die Kilometer 0,5 bis 8,8 bei weniger Hitze zu bewältigen und mit etwas Zeitreserve in Monreal anzukommen.

Spare nicht den gesamten Anstieg für später auf

Der zweite Anstieg verläuft von km 10,8 bis 15,3 und umfasst 138 m. Danach musst du noch bis zum langen Abstieg zwischen km 19 und 24,3 weitergehen. Halte deshalb ein nachhaltiges Tempo.

Plane die Wasserversorgung

Die Fuente de Seroretegia erscheint erst kurz vor Monreal, wenn der Tag beinahe geschafft ist. Verlasse Sangüesa mit ausreichend Wasser für den langen Abschnitt ohne Services und betrachte diese Quelle als späte Hilfe.

Kaufe vor dem Verlassen von Sangüesa ein

Covirán, BM, Autoservicio Gallo und Dia Market liegen nahe am Ausgang. Monreal ist ein kleiner Ort mit grundlegender Infrastruktur. Wenn du für den nächsten Tag Vorräte brauchst, kaufe sie in Sangüesa.

Häufige Fragen zur Etappe 5

Ist dies die Etappe mit dem meisten Anstieg auf dem Camino Aragonés?

Ja. Auf 26,7 km kommen 481 m Anstieg zusammen. Der längste Anstieg verläuft von km 0,5 bis 8,8 und gewinnt 298 m. Danach folgt ein weiterer Block mit 138 m zwischen km 10,8 und 15,3.

Gibt es auf halber Strecke einen Ort für eine Pause?

Es gibt keinen eindeutig erkennbaren Zwischenort auf der Strecke. Das Albergue San Martín liegt ungefähr bei km 17,4. Du solltest die Etappe aber nicht als Abfolge von Orten mit Services planen.

Wo liegt die Quelle am Weg?

Der einzige klare Bezugspunkt ist die Fuente de Seroretegia. Sie liegt bereits in den letzten Stunden des Weges, fast direkt vor Monreal. Am vernünftigsten ist es, Sangüesa mit voller Flasche zu verlassen und nicht mit einer früheren Auffüllmöglichkeit zu rechnen.