Die Etappe, Schritt für Schritt
Aufbruch in Sangüesa
Erledige in Sangüesa Frühstück, Einkauf und alle Besorgungen, bevor du losgehst. Du findest Bars wie Ke+Da, El Pilar, La Bodega und Bar Leire sowie Covirán, Unide, BM, Autoservicio Gallo und Dia Market. Der Weg gewinnt fast unmittelbar an Höhe.
Der erste Anstieg
Zwischen km 0,5 und 8,8 steigst du 298 m bei einer durchschnittlichen Steigung von 3,6 % an. Es ist ein langer Anstieg ohne einzelne steile Wand, aber konstant genug, um deine Beine zu ermüden, wenn du zu schnell unterwegs bist.
Zweiter Anstieg und Albergue San Martín
Nach dem Abstieg zwischen km 8,8 und 10,8 folgt ein weiterer Anstieg. Zwischen km 10,8 und 15,3 gewinnst du 138 m. Weiter vorne, ungefähr bei km 17,4, liegt das Albergue San Martín. Es ist ein nützlicher Bezugspunkt, wenn du eine Pause brauchst oder über eine kürzere Etappe nachdenkst.
Abstieg nach Monreal
Zwischen km 19 und 24,3 geht es 152 m bergab. Nahe dem Ende, ungefähr bei km 24, erreichst du die Fuente de Seroretegia. Danach führt der Weg weiter nach Monreal, wo du übernachten und neue Kräfte sammeln kannst.
Sehenswertes auf Etappe 5
Iglesia de Nuestra Señora de la Natividad
Die Pfarrkirche von Monreal vereint gotische, renaissancezeitliche und barocke Elemente. Sie eignet sich als erster Besuch bei der Ankunft, besonders wenn noch Tageslicht bleibt und du den Ort vor der Ruhepause kennenlernen möchtest.
Castillo de Monreal
Die Burgruinen liegen auf dem Gipfel eines Hügels über Monreal. Die Burg war einst eine königliche Residenz und macht die strategische Lage des Ortes anschaulich.
Puente medieval sobre el río Elorz
Die romanische Brücke gehörte zur Infrastruktur der Jakobsroute über den Río Elorz. Sie ist ein schlichtes, aber eng mit der Pilgergeschichte Monreals verbundenes historisches Zeugnis.
Sierra de Alaiz
Die Etappe nähert sich allmählich der Sierra de Alaiz und führt durch eine zunehmend höher gelegene Landschaft. Bei der Ankunft öffnen sich Ausblicke auf die Sierra und das Elorz-Tal, nach einem Tag mit anhaltenden Anstiegen.
Wo du in Monreal übernachten kannst
In Sangüesa kannst du zwischen dem Albergue de Peregrinos de Sangüesa, dem Albergue del Camping und dem Hostal JP wählen. Weiter vorne liegt das Albergue San Martín. In Monreal gibt es am Ziel das Albergue de Peregrinos de Monreal und die Unterkunft El Centro Parroquial auf Spendenbasis. Wenn du an stark frequentierten Tagen unterwegs bist, bestätige deinen Platz, bevor du Sangüesa verlässt.
Wo du essen und Kraft tanken kannst
Sangüesa konzentriert das gesamte Angebot am Start: Asador Mediavilla, Ciudad de Sangüesa und Bar Landa sowie die Cafés San Salvador, La Cepa und Panadería - Pastelería Labrit. Danach gibt es bis Monreal keine Bar und kein Restaurant, auf die du dich verlassen kannst. Nimm Proviant mit und überlasse das Mittagessen nicht dem Zufall.
Praktische Tipps für diese Etappe
Starte früh
Die Etappe ist 26,7 km lang, weist 481 m Anstieg auf und enthält zwei bedeutende Anstiegsblöcke. Ein früher Start ermöglicht dir, die Kilometer 0,5 bis 8,8 bei weniger Hitze zu bewältigen und mit etwas Zeitreserve in Monreal anzukommen.
Spare nicht den gesamten Anstieg für später auf
Der zweite Anstieg verläuft von km 10,8 bis 15,3 und umfasst 138 m. Danach musst du noch bis zum langen Abstieg zwischen km 19 und 24,3 weitergehen. Halte deshalb ein nachhaltiges Tempo.
Plane die Wasserversorgung
Die Fuente de Seroretegia erscheint erst kurz vor Monreal, wenn der Tag beinahe geschafft ist. Verlasse Sangüesa mit ausreichend Wasser für den langen Abschnitt ohne Services und betrachte diese Quelle als späte Hilfe.
Kaufe vor dem Verlassen von Sangüesa ein
Covirán, BM, Autoservicio Gallo und Dia Market liegen nahe am Ausgang. Monreal ist ein kleiner Ort mit grundlegender Infrastruktur. Wenn du für den nächsten Tag Vorräte brauchst, kaufe sie in Sangüesa.
Häufige Fragen zur Etappe 5
Ist dies die Etappe mit dem meisten Anstieg auf dem Camino Aragonés?
Ja. Auf 26,7 km kommen 481 m Anstieg zusammen. Der längste Anstieg verläuft von km 0,5 bis 8,8 und gewinnt 298 m. Danach folgt ein weiterer Block mit 138 m zwischen km 10,8 und 15,3.
Gibt es auf halber Strecke einen Ort für eine Pause?
Es gibt keinen eindeutig erkennbaren Zwischenort auf der Strecke. Das Albergue San Martín liegt ungefähr bei km 17,4. Du solltest die Etappe aber nicht als Abfolge von Orten mit Services planen.
Wo liegt die Quelle am Weg?
Der einzige klare Bezugspunkt ist die Fuente de Seroretegia. Sie liegt bereits in den letzten Stunden des Weges, fast direkt vor Monreal. Am vernünftigsten ist es, Sangüesa mit voller Flasche zu verlassen und nicht mit einer früheren Auffüllmöglichkeit zu rechnen.