Die Etappe, Schritt für Schritt
Von Monreal nach Tiebas
Verlasse Monreal mit Wasser und Proviant. Der Weg beginnt zwischen km 1,8 und 4,2 mit einem sanften Anstieg. Danach folgt zwischen km 7,1 und 8,6 der anspruchsvollste Abschnitt, auf dem du bei einer durchschnittlichen Steigung von 6,7 % insgesamt 101 m gewinnst. Tiebas ist der erste klar erkennbare Bezugspunkt.
Tiebas und die Mitte der Etappe
In Tiebas kannst du dich im Albergue de Peregrinos de Tiebas ausruhen und Bar El Centro aufsuchen. Kurz danach kommen Restaurante-Bar Casa Tere und Restaurante Jiménez. Das Profil wechselt weiterhin zwischen kleinen Abstiegen und Anstiegen, bevor du den Abschnitt nach Enériz in Angriff nimmst.
Enériz, Muruzábal und Eunate
Zwischen km 14 und 16,5 liegt ein weiterer Anstieg von 91 m. Später erreichst du Enériz, wo das Mesón del Camino zugleich Restaurant und Pilgerherberge ist. Danach folgen Muruzábal und Santa María de Eunate, 2 km von Muruzábal entfernt. Plane die Zeit ein, wenn du die Kirche besichtigen möchtest.
Obanos und Puente la Reina
Der Weg führt weiter nach Obanos, dem Treffpunkt der beiden wichtigsten Wege des Camino Francés. Zwischen km 20,1 und 26,1 geht es auf einem langen, sanften Abschnitt 115 m bergab. Danach bleibt noch der letzte Zugang nach Puente la Reina. Die Stadt verfügt über eine umfassende Infrastruktur für Pilger.
Sehenswertes auf Etappe 6
Castillo de Tiebas
Die Ruinen der mittelalterlichen Burg erinnern an die strategische Rolle Tiebas als navarresische Königsresidenz. Wenn du im Ort Halt machst, lässt sich der kurze Besuch gut mit dem Gang zur Herberge verbinden.
Iglesia de Santa María de Eunate
Die romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert besitzt einen außergewöhnlichen achteckigen Grundriss. Sie liegt 2 km von Muruzábal entfernt und ist eine der charakteristischsten Sehenswürdigkeiten dieser Etappe.
Skulptur «Un camino» in Obanos
Die Skulptur von Patxi Alduna und Pepe L. Tazón erinnert an das Zusammentreffen der beiden wichtigsten Wege des Camino Francés in Obanos. Sie macht anschaulich, warum der Ort für die Jakobsroute so wichtig ist.
Puente románico de Puente la Reina
Die Brücke ist 110 m lang, hat sieben Bögen und überquert den Río Arga. Sie ist das bekannteste Bild von Puente la Reina und der natürliche Abschluss der Etappe vor dem Eintritt in die mittelalterliche Stadt.
Iglesia de Santiago
Die romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert wurde für die Versorgung der Pilger errichtet. In Puente la Reina kannst du außerdem die Iglesia de la Crucifija mit ihrem gotischen germanischen Kruzifix besuchen.
Wo du in Puente la Reina übernachten kannst
Wenn du vor dem Ziel Halt machen musst, findest du ungefähr bei km 13 das Albergue de Peregrinos de Tiebas, in Enériz das Albergue Mesón del Camino, in Muruzábal das Albergue Mendizabal und in Obanos, wenn die Etappe fast geschafft ist, das Albergue Usda. In Puente la Reina ist das Angebot groß, darunter das Albergue Jakue, das Albergue de Peregrinos Padres Reparadores, das Albergue Puente und das Albergue Estrella Guía. Hier treffen jedoch auch die Pilger des Camino Francés ein. In der Hochsaison solltest du reservieren.
Wo du essen und Kraft tanken kannst
In Tiebas gibt es Bar El Centro, danach kommen Restaurante-Bar Casa Tere und Restaurante Jiménez. In Enériz kannst du im Mesón del Camino einkehren, in Muruzábal bei El Bodegón Navarro und Bar Restaurante Los Nogales. In Puente la Reina findest du am Ziel deutlich mehr Möglichkeiten, darunter La Torreta, Bar Restaurante Garés, La Herradura, La Plaza und Restaurante La Conrada. Zum Einkaufen gibt es Autoservicio José Mari am letzten Abschnitt sowie Super Herti und Dia Market bei der Ankunft.
Praktische Tipps für diese Etappe
Betrachte die Entfernung als größte Herausforderung
Die Etappe ist 30,8 km lang und dauert durchschnittlich 6,8 Stunden. Obwohl der Höhenunterschied verteilt ist, bleibt der Tag lang. Der Besuch von Eunate kostet zusätzliche Zeit. Starte früh und entscheide vorher, ob du den Abstecher machst.
Spare Kräfte für die Anstiege
Der Anstieg zwischen km 7,1 und 8,6 gewinnt 101 m bei einer durchschnittlichen Steigung von 6,7 %. Danach folgt zwischen km 14 und 16,5 noch ein weiterer Block mit 91 m. Mach aus der ersten Hälfte deshalb keinen Wettlauf.
Verlass dich nicht auf Quellen
Auf der gesamten Strecke gibt es keine eindeutige Quelle, mit der du sicher rechnen kannst. Verlasse Monreal mit ausreichend Wasser und nutze die Orte Tiebas, Enériz, Muruzábal oder Obanos für eine Pause und zum Auffüllen.
Reserviere in Puente la Reina
Puente la Reina verfügt über eine sehr gut entwickelte Pilgerinfrastruktur, ist aber auch ein beliebtes Ziel und kann in der Hochsaison voll werden. Wenn du dort übernachten möchtest, sichere dir deinen Platz vor dem Aufbruch in Monreal.
Plane den Besuch von Eunate ein
Santa María de Eunate liegt 2 km von Muruzábal entfernt. Der Besuch lohnt sich sehr, aber bei einer 30,8 km langen Etappe solltest du ihn in deine Zeitplanung integrieren, damit du nicht zu spät in Puente la Reina ankommst.
Häufige Fragen zur Etappe 6
Ist dies die längste Etappe des Camino Aragonés?
Ja: 30,8 km mit einer durchschnittlichen Gehzeit von 6,8 Stunden. Der gesamte Abstieg beträgt 566 m. Entscheidend sind jedoch vor allem die Länge und die Stopps, die du unterwegs einlegen möchtest.
Wo kann ich die Etappe teilen?
Die klarsten Möglichkeiten sind Tiebas, Enériz, Muruzábal und Obanos mit dem Albergue de Peregrinos de Tiebas, dem Albergue Mesón del Camino, dem Albergue Mendizabal und dem Albergue Usda.
Welcher Anstieg ist der schwierigste?
Am deutlichsten ist der Abschnitt zwischen km 7,1 und 8,6: Er gewinnt 101 m bei einer durchschnittlichen Steigung von 6,7 %. Außerdem musst du zwischen km 14 und 16,5 mit einem weiteren Anstieg von 91 m rechnen.
Wo treffen die Jakobswege zusammen?
Obanos markiert den Zusammenfluss der beiden Hauptwege des Camino Francés. Von dort gehst du weiter nach Puente la Reina, wo die Etappe an der romanischen Brücke über den Río Arga endet.