Etapa 3 del Aragonesischer Jakobsweg: Arrés → Ruesta
Etappe 3 von 6

Etappe 3 des Aragonesischer Jakobsweg: Arrés → Ruesta

Von Arrés bis Ruesta

Distancia
26,6 km
Zeit
5,9 h
Terreno
Hügelig
Höhenunterschied
↑258m ↓378m

Zwischen Arrés und Ruesta legst du 26,6 km auf einer der einsamsten Etappen des Camino Aragonés zurück. Unterwegs kommt nur Artieda, bereits nach der Hälfte, als Ort dazwischen. Die Landschaft verändert sich vom Talbereich zur Umgebung des Embalse de Yesa. Diese Etappe verlangt einen gut vorbereiteten Rucksack und belohnt die Ruhe; für spontane Einkäufe oder Mahlzeiten ist sie nicht geeignet.

Was dich erwartet

  • 26,6 km mit 258 m Anstieg und insgesamt 378 m Abstieg.
  • Ein erster Abstieg zwischen km 1,2 und 3,2 mit 59 m Höhenverlust.
  • Das Abrevadero San Martín als Wasserstelle etwa in der Mitte der Strecke.
  • Der Anstieg zwischen km 16,1 und 17,4 mit 59 m Höhengewinn und einer durchschnittlichen Steigung von 4,4 %.
  • Artieda als Übernachtungsmöglichkeit vor dem letzten Abschnitt.
  • Der Embalse de Yesa und das mittelalterliche Erbe von Ruesta am Ende der Etappe.

Karte und Streckenverlauf der Etappe

10 Orte in der Nähe der Strecke.

Inicio Ende Ort

Höhenprofil der Etappe

491 581 671 km 0 km 14 km 27,6
↑ 258 m de subida ↓ 378 m de bajada Altitud: 491–671 m

Die Etappe, Schritt für Schritt

Aufbruch in Arrés

Starte mit ausreichend Essen und Wasser: Nach Arrés kommst du erst in der zweiten Hälfte wieder durch einen Ort, nämlich Artieda. In den ersten Kilometern geht es zwischen km 1,2 und 3,2 bergab, danach wechseln sich kleinere Anstiege und Abstiege ab.

Einsamer Abschnitt und Abrevadero San Martín

Die Etappe führt durch eine ländliche, dünn besiedelte Umgebung. Ungefähr bei km 13, nahe der Mitte der Strecke, erreichst du das Abrevadero San Martín. Fülle dort nach, was möglich ist, denn eine weitere verlässliche Wasserstelle wirst du an diesem Tag nicht finden.

Artieda

Zwischen km 16,1 und 17,4 liegt ein Anstieg von 59 m. Direkt danach erreichst du Artieda, den einzigen Ort der Strecke. Dort befindet sich das Albergue de Peregrinos de Artieda. Hier musst du dich entscheiden: Du kannst bleiben und die Etappe teilen oder die noch verbleibenden langen zehn Kilometer bis Ruesta in Angriff nehmen.

Auf dem Weg nach Ruesta und zum Embalse de Yesa

Zwischen km 17,4 und 21,3 geht es wieder 137 m bergab. Die Umgebung des Embalse de Yesa begleitet dich ein Stück weit. Der letzte Bezugspunkt ist Ruesta, dessen restaurierter Ortskern nach einem langen Abschnitt ohne geöffnete Einrichtungen auftaucht.

Sehenswertes auf Etappe 3

Embalse de Yesa

Der Stausee taucht an verschiedenen Stellen der Strecke auf und erklärt einen großen Teil der jüngeren Geschichte dieser Gegend. Der Bau des Embalse de Yesa führte in den 60er-Jahren zur Zwangsumsiedlung der Bevölkerung von Ruesta und anderen Dörfern.

Castillo de Ruesta

Die mittelalterliche Festung arabischen Ursprungs wurde 911 von Sancho Ramírez de Aragón erobert. Ihre Überreste erinnern an die strategische Bedeutung, die Ruesta an der aragonesischen Route einst besaß.

Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción

Die Kirche aus dem 16. Jahrhundert gehört zum kulturellen Erbe von Ruesta und wurde durch die mit dem Embalse de Yesa verbundene Überflutung in Mitleidenschaft gezogen. Sie hilft dabei, die Geschichte des Ortes zu verstehen.

Ermita de Santiago

Diese Kapelle aus dem 11. Jahrhundert wurde nach Jahren des Verfalls restauriert. Ihre Wiederherstellung ist Teil der Bemühungen, Ruesta als Anlaufstelle für Pilger wieder Leben und Kulturerbe zu geben.

Wo du in Ruesta übernachten kannst

Vor dem Aufbruch übernachtest du in Arrés. Dort liegen das Albergue Hospital de Pregrinos de Arrés und direkt daneben die Posada El Granero del Conde. Die einzige Möglichkeit, die Etappe unterwegs zu teilen, ist das Albergue de Peregrinos de Artieda nach etwas mehr als der Hälfte. Am Ende erwartet dich das Albergue de Ruesta in einem verlassenen Ort. Wenn es dort voll ist, gibt es keine zweite Möglichkeit. Bestätige deinen Platz daher, bevor du losgehst.

Wo du essen und Kraft tanken kannst

Auf dieser Etappe solltest du deine Verpflegung unbedingt dabeihaben. Auf der gesamten Strecke gibt es keine Bars, Restaurants oder Geschäfte für spontane Einkäufe. Die einzige klare Möglichkeit, die Flasche aufzufüllen, ist das Abrevadero San Martín etwa bei km 13. Verlasse Arrés nicht in der Annahme, unterwegs Mittagessen kaufen zu können.

Praktische Tipps für diese Etappe

Starte mit einem vollständig gepackten Rucksack

Die Gegend ist dünn besiedelt und die Versorgung unterwegs sehr begrenzt. Nimm aus Arrés Wasser, etwas Herzhaftes und genügend Essen für den ganzen Tag mit. Auch in Ruesta sind die Einkaufsmöglichkeiten eingeschränkt.

Verlass dich nicht allein auf das Abrevadero

Das Abrevadero San Martín liegt ungefähr bei km 13. Wenn es heiß ist oder du langsam gehst, starte mit ausreichend Wasser und betrachte das Abrevadero als Hilfe, nicht als einzige Gewissheit des Tages.

Teile dir den Anstieg nach Artieda gut ein

Zwischen km 16,1 und 17,4 steigst du 59 m bei einer durchschnittlichen Steigung von 4,4 % an. Gehe diesen Abschnitt mit einem zurückhaltenden Tempo an, denn danach wartet noch der lange Abstieg nach Ruesta.

Beachte mögliche Bauarbeiten

Im Zusammenhang mit der Restaurierung des Kulturerbes kann gelegentlich Baumaschinenverkehr auftreten. Folge der Beschilderung und verlasse die freigegebenen Wege nicht.

Häufige Fragen zur Etappe 3

Gibt es zwischen Arrés und Ruesta weitere Orte?

Nur Artieda, ungefähr bei km 17, mit seinem Pilgerhaus. Der Rest der Etappe führt durch offenes Gelände. Plane sie als ländlichen, einsamen Abschnitt und nicht als Abfolge von Orten mit Einkehrmöglichkeiten.

Wo bekomme ich Wasser?

Die einzige klare Möglichkeit ist das Abrevadero San Martín ungefähr bei km 13. Starte in Arrés mit genügend Wasser und richte deine Planung nicht auf zusätzliche Quellen aus.

Ist die Etappe schwierig?

Sie ist 26,6 km lang und weist 258 m Anstieg sowie 378 m Abstieg auf. Es gibt keinen extremen Anstieg, aber die Entfernung, die Einsamkeit und die wenigen Services machen sich bei schlechter Planung deutlich bemerkbar.